Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Schülerpraktikant Daniel Ternes berichtet

„Full House“ im Abgeordnetenbüro

13. April 2015 in Aktuelles, Innenpolitik, Unterwegs | Keine Kommentare

Daniel Ternes Praktikum 2015 Katharina Schulze MdL

Daniel Ternes Praktikum 2015 Katharina Schulze MdL

Zwei Wochen verbrachte Schülerpraktikant Daniel Ternes in meinem Büro und begleitete mich bei all meinen Terminen. Was er alles erlebt hat und warum ihn Politik auch weiterhin reizt, gibt es hier nachzulesen. 

Rheinland-Pfälzer im bayrischen Landtag

Mein Name ist Daniel Ternes, ich bin 17 Jahre alt und besuche die zwölfte Klasse des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums in Koblenz.

Als uns im vergangenen Jahr angeboten wurde, ein freiwilliges Berufspraktikum zu machen, stand für mich fest: Ich möchte in der Politik tätig werden. Für einen rheinland-pfälzischen Schüler ist die bayrische Landespolitik besonders interessant: Häufig ist Bayern deutschlandweit führend, in Bildungs-, wie auch in innenpolitischen Fragen.

“Föderalismus erleben!”, dachte ich mir also, als ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz begab. Schnell war Katharina gefunden, die als junge, grüne Landtagsabgeordnete, sehr interessante Aufgabengebiete, wie die Bekämpfung von Rechtsextremismus, vertritt. Kurz nach meiner Bewerbung schließlich die Rückmeldung: Ich werde im Münchner Maximilianeum arbeiten. Vorfreude.

Von “Linksextremisten” und Polizeiuniformen

Ohne große Erwartungen meldete ich mich zu Beginn meines Praktikums an der Ostpforte des Landtags. Freundlich begrüßten mich Ursula und Sabine, die beiden persönlichen Mitarbeiterinnen Katharinas. Nach einer kurzen Landtagsführung fanden sich dann alle zur Bürobesprechung ein. Bald schon sollte ich merken: Der Alltag einer Abgeordneten ist stressiger als gedacht.

In den folgenden Tagen begleitete ich Katharina bei all ihren Terminen und erhielt so einen Einblick in die Abläufe des bayerischen Parlaments. Zugegeben, die Vorstellung der neuen bayerischen Polizeiuniform im Innenausschuss beeindruckte mich weniger, als die vielen Pressestimmen darüber es andeuteten. Ich genoss es dennoch, Katharinas Schatten spielen zu dürfen. So erhielt ich Einblick in Vorstands- und Fraktionssitzungen, Arbeitskreise und weitere Treffen, deren Ablauf normalerweise kaum in die Öffentlichkeit gelangt.

Mein persönlicher Höhepunkt war die Plenumssitzung, die gegen Ende meiner ersten Praktikumswoche stattfand. Kurzfristig musste auch Katharina hier eine Rede halten: Die CSU-Fraktion stellte einen Antrag zum Thema “Linksextremismus”, den sie in einer sehr emotionalen Rede ablehnte. Den Plenarsaal, die Meinungen der Abgeordneten und die darauf folgenden Reaktionen der Presse fand ich äußerst interessant.

Die grüne Fraktion – mehr als nur Biosaft

Die Grünen im Bayerischen LandtagDie zweite Woche meines Praktikums fand in den Osterferien statt, also ohne Sitzungen und mit weniger offiziellen Terminen. Ich bekam einen Einblick in die Arbeit der Mitarbeiterinnen Katharinas. Ich recherchierte über Jugendorganisationen in München und mögliche politische Aktionsmöglichkeiten im Bereich Gutes Essen und Verbraucherschutz.

Gegen Ende durfte ich sogar, nachdem ich mit Katharina das Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V. kennenlernte, meinen ersten eigenen Bericht für ihre Homepage schreiben.

Die Fraktion hat ihre ganz eigene Unternehmenspolitik. Hier ist alles durchweg demokratisch, auf jede Meinung wird eingegangen und neben Kaffee gibt es Biosaft. Besonders schön fand ich den freundlichen Umgang der MitarbeiterInnen untereinander. Die Atmosphäre war immer sehr offen und schnell konnte ich fast alle Menschen vor Ort kennenlernen – bei anderen Parteien wäre das vielleicht schwieriger gewesen.

Politische Realitäten

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich zwei unheimlich schöne Wochen im Abgeordnetenbüro Katharina Schulze verbringen durfte. Ich habe vieles gelernt, von kleinen Dingen, wie der Gestaltung einer Website, bis hin zum Ablauf des politischen Tagesgeschäfts. Interessant und fast unerwartet war für mich, wie menschlich die Politik letztendlich doch ist. Auch das war eine interessante Erfahrungen das live mitzuerleben.

Abschliessend möchte ich bedanken: Bei Sabine, Ursula und Michaela aus dem Büro, dass sie mich so offen aufgenommen haben und alle meine Fragen beantworteten. Besonders aber natürlich auch bei Katharina, die es mir ermöglicht hat, ein Praktikum im bayerischen Landtag zu verbringen, mich zu allen ihren Terminen mitnahm und immer ein offenes Ohr für mich hatte.

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