Katharina Schulze

Fraktionsvorsitzende

Wilde Tiere gehören nicht in den Zirkus!

12. Juli 2012 in Aktuelles | Keine Kommentare

Wir haben bei den Münchner Grünen einen sehr aktiven Arbeitskreis Tierschutz, bei dem ich auch immer gerne bin. Wolfgang Leitner, der Sprecher, machte uns auf den Circus Voyage aufmerksam, der in München gastiert. Dieser Zirkus hat immer noch Wildtiere im Programm, die unter nicht-artgerechten Bedingungen gehalten werden – unmöglich wie ich finde! Hier die Pressemitteilung:

Pressemitteilung
München, 11.7.2012

Keine Wildtiere im Zirkus

Der Circus Voyage gastiert ab 12. Juli in München. Das als „größte tierische Circusshow“ beworbene Programm ist aus Sicht der Münchner Grünen ein Grund mehr für ein generelles Wildtierverbot in Zirkussen.

„Wilde Tiere gehören nicht in den Zirkus. Sie können in einem fahrenden Unternehmen mit kostensparendem Platzbedarf nicht artgerecht gehalten werden. Sie werden in Zirkussen zum bloßen Unterhaltungsfaktor. Das Bild, das insbesondere Kindern vermittelt wird, hat wenig mit einer artgerechten Lebensweise und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere zu tun.“, erklärt Katharina Schulze, Vorsitzende der Münchner Grünen. „Noch gibt es kein bundesweites generelles Verbot von Wildtieren in Zirkussen. Deswegen liegt es vor allem in der Hand der ZuschauerInnen, ob sie diese Form der „Unterhaltung“ fördern wollen.“

Ein erster Erfolg war bereits das Verbot von Zirkus-Wildtieren auf Flächen im Stadtgebiet München, das Anfang 2011 u. a. auf Initiative von Florian Vogel vom Münchner Stadtrat beschlossen wurde. „Es bleibt aber noch viel zu tun“ betont Vogel „Wegen der rechtlich komplizierten Situation bei den unterschiedlichen Flächenwidmungen hat dieses Verbot leider nur symbolischen Charakter, wie das aktuelle Beispiel des Circus Voyage zeigt. Der Zirkus gastiert auf Privatgrund.“

„Der Zirkus als Kulturgut kann auch ohne Wildtiere erhalten bleiben, wie diverse Unternehmen mit großem Erfolg beweisen.“ ergänzt Sebastian Weisenburger, Vorsitzender der Münchner Grünen. „Es wird deshalb höchste Zeit, dass die Bundesregierung das grundsätzliche Wildtierverbot umsetzt, dass bereits 2003 und erneut 2011 vom Bundesrat gefordert wurde.“

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