Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Weniger Starts und Landungen im ersten Quartal 2012 Flughafen München wird seltener angeflogen

9. April 2012 in Aktuelles | Keine Kommentare

Der Flughafenchef hat über die neuen Zahlen berichtet und natürlich nur wieder die gestiegenen Passagierzahlen erwähnt und die gesunkenen Zahl der Flugbewegungen verschwiegen. Das ist die Methode „Milchmädchenrechnung“ der FMG, denn nicht die Anzahl der Passagiere sind entscheidend, sondern die Zahl der Flüge! Und die gehen beständig zurück! Hier die Pressemitteilung des Bündnisses „München gegen die 3. Startbahn“:

Pressemitteilung,
München, 9.4.2012

Weniger Starts und Landungen im ersten Quartal 2012
Flughafen München wird seltener angeflogen

Die Zahl der Starts und Landungen auf dem Münchner Flughafen sank im ersten Quartal 2012 im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund zwei Prozent. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung verringerte sich die Zahl der Flugbewegungen auf 95.669, das ist ein Minus von 1,9 Prozent. Mit Ausnahme des Dezember 2011 ist damit im sechsten Monat in Folge die Zahl der Flugbewegungen rückläufig. Der Sprecherin des Münchner Bündnisses gegen die dritte Startbahn, Katharina Schulze, sieht in den neuesten Daten ein weiteren Beleg dafür, dass eine dritte Startbahn auf dem Münchner Flughafen nicht nötig ist: „Nach einem leichten Anstieg im letzten Jahr geht die Zahl der Flüge jetzt wieder zurück. Der Höchststand von 2008 mit 432.000 ist in den folgenden Jahren nicht einmal annähernd erreicht wurden. Dieses Jahr könnte die Zahl wieder unter die Grenze von 400.000 sinken.“ Die Kapazität, die sich mit den vorhandenen zwei Bahn erzielen lasse, liege bei rund einer halben Million Flügen. Schulze: „Wir brauchen keine dritte Startbahn. Auch wenn die FMG dauernd neue Rekorde bei den Passagierzahlen meldet, bleibt die Zahl der Flüge die entscheidende Größe. Die Airlines stehen wegen der steigenden Ölpreise unter gewaltigem Druck. Deshalb werden sie versuchen, die Auslastung weiter zu erhöhen und die Zahl der Flüge zu reduzieren. Die Zeiten des billigen Öls sind aber definitiv vorbei. Das sollte auch die FMG endlich zur Kenntnis nehmen und ihre hochfliegenden Pläne begraben.“

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