Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Ukrainische SchülerInnen zu Gast in Bayern

Urlaub vom Krieg

25. Februar 2015 in Aktuelles, Unterwegs | Keine Kommentare

Ukrainische SchülerInnen zu Gast im Landtag

Ukrainische SchülerInnen zu Gast im Landtag

Eine Gruppe von SchülerInnen aus der östlichen Ukraine ist für zwei Monate zu Gast am Ettaler Gymnasium. Initiiert hat das unter anderem Sascha Gladun. Ihn kenne ich von meinen Handballverein TSV Herrsching und habe mich natürlich sehr gerne mit der interessierten Gruppe getroffen! Ich habe mich sehr gefreut, die SchülerInnen kennenzulernen!

Krieg in Europa

Der Krieg im Osten der Ukraine begegnet uns ständig in den Medien. Viele haben Angst, dass der Krieg noch weitere Teile Europas erreicht. Die 27 ukrainischen SchülerInnen, die ich heute im Landtag getroffen habe, haben für zwei Monaten die zerbombten Häuser, geplünderten Geschäfte und Tote und Verwundete in den Straßen zu Hause hinter sich gelassen. Sie wissen genau, was es bedeutet, wenn die Fensterscheiben klirren und in der Nähe eine Explosion zu hören ist.

An dieser tollen Aktion ist auch Sascha Gladun beteiligt, den ich vom TSV Herrsching kenne.

An der tollen Aktion ist auch der Ukrainer Sascha Gladun beteiligt, den ich vom TSV Herrsching kenne.

Der Besuch in Bayern

Pater Thaddäus Schreiber vom Kloster Ettal organisierte diese Reise nach Bayern und hat es mit vielen Unterstützern geschafft, bei Privatpersonen, Stiftungen und dem Freistaat Spendengelder einzutreiben, um den Jugendlichen eine zweimonatige Pause vom Krieg zu ermöglichen. So sind knapp 65.000 Euro zusammengekommen!

Die Jugendlichen, SchülerInnen der 8. Klasse, gehen aber in diesen zwei Monaten nicht nur im Kloster Ettal zur Schule, sondern haben auch die Gelegenheit Sportzu treiben und andere Freizeitaktivitäten zu unternehmen und Bayern kennenzulernen. Sie waren beispielsweise schon beim Eishockey, in Neuschwanstein und haben auch den Bayerischen Landtag besucht. Den SchülerInnen gefällt es hier wirklich gut, aber sie sind auch in ständigem Kontakt nach Hause (via Skype), weil sie natürlich Heimweh und Angst um ihre Verwandten und FreundInnen haben.

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