Katharina Schulze

Fraktionsvorsitzende

PM: GBW: Freistaat muss Verantwortung wahrnehmen

15. Februar 2012 in Aktuelles | Keine Kommentare

Pressemitteilung,
München, 15.2.2012

GBW: Freistaat muss Verantwortung wahrnehmen

Zu Meldungen, der Augsburger Immobilieninvestor Patrizia AG hätte Interesse am Kauf der Wohnungen der landesbankeigenen GBW, erklären Katharina Schulze und Sebastian Weisenburger, Vorsitzende der Münchner Grünen:



„Nun ist der Fall da, vor dem wir immer gewarnt haben. Die Immobilienhaie schauen, wie sie sich die Wohnungen der GBW möglichst gewinnbringend unter den Nagel reißen können. Schuld ist die Hinhaltetaktik des Freistaats, der versucht, den Kommunen die Lasten des Landesbank-Desasters aufzubürden. Statt eine Lösung für die Mieterinnen und Mieter zu finden, versucht Finanzminister Söder auf Kosten der Menschen, die Kasse für seinen Wahlkampf zu füllen.“

Der angeblich gehandelte Kaufpreis von 1,5 Milliarden Euro für den Landesbank-Anteil empört die Grünen, gerade vor dem Hintergrund, dass die GBW an der Börse nicht mal eine Milliarde Euro wert ist.

Dazu Schulze und Weisenburger: „Ein Preisaufschlag von 50 Prozent ist eine Unverschämtheit. Söder muss jetzt endlich verbindlich erklären, ob der Freistaat den GBW-Anteil von der Landesbank übernimmt oder nicht. Falls nicht, muss er den Kommunen ein faires Angebot machen – ohne ‚Wahlkampf-Zuschlag‘. Das unsolidarische Gezerre auf Kosten der Mieterinnen und Mieter muss endlich ein Ende haben.“

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