Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

PM: Die Luftschlösser der FMG

23. Februar 2012 in Aktuelles | Keine Kommentare

Pressemitteilung
München, 23. Februar 2012

Die Entwicklung des Münchner Flughafens zeigt: die dritte Startbahn ist überflüssig

Die Luftschlösser der FMG

Die Sprecherin des Münchner Bündnisses gegen die dritte Startbahn Katharina Schulze (Bündnis 90, Die Grünen) hat die Behauptung der Flughafen München Gesellschaft (FMG), das Wachstum auf dem Münchner Flughafen mache eine dritte Start- und Landebahn nötig, als verspäteten Faschingsscherz bezeichnet. Die FMG baue Luftschlösser, weil die Realität die dritte Startbahn überflüssig mache. Das zeige die Zahl der Flugbewegungen, die letztlich die einzig relevante Zahl bei der Frage sei, ob eine dritte Startbahn notwendig sei. Die Zahl der Starts und Landungen sei zwar bis 2007 kontinuierlich bis auf 432.000 gestiegen. Seitdem blieben die jährlichen Starts und Landungen deutlich unter dieser Marke. Der Zuwachs in 2011 auf 410.000 Flugbewegungen zeige, dass die Wachstumsraten bescheiden seien. Zudem habe sich seit Beginn des Jahres der Trend wieder ins Gegenteil verkehrt, so ihr Sprecher-Kollege Michael Piazolo (Freie Wähler):

„Laut den Zahlen der Deutschen Flugsicherung hat es in den ersten sieben Kalenderwochen 2012 3,7% weniger Starts und Landungen gegeben als im selben Zeitraum des Vorjahrs. Die Geschichte des immerwährenden Wachstums auf dem Flughafen München ist falsch. Es gibt auch auf lange Sicht genug Kapazitäten. Eine dritte Startbahn ist und bleibt überflüssig.“

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