Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Mehr Mittel und Personal für Frauenhäuser und Frauennotrufe

25. November 2016 in Innenpolitik, Unterwegs | Keine Kommentare

Macht sich schon lange für Frauenrechte stark: Katharina Schulze

Alleine in Bayern werden fast 200.000 Frauen jedes Jahr Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt: Jede Einzelne ist zu viel. Das Internet spielt dabei eine immer größere Rolle. Und dann bekommen leider nicht alle betroffenen Frauen Unterstützung, denn es gibt in Bayern zu wenige Anlaufstellen und Frauenhäuser.

Hass im Netz gegen Frauen: was tun?

Hass im Netz nimmt immer mehr zu. Gerade auch Frauen werden dort auf die unterschiedlichsten Arten Gewalt angetan. Die Gesetze sind da – sie müssen endlich konsequent umgesetzt werden! Gerade Strafgesetze gibt es genug – die Strafverfolgung ist jedoch in der Praxis oft erschwert. Die Diskussion in meinem Bürgerbüro letzte Woche hat gezeigt: Wir müssen zusammenhalten, uns vernetzen und ermutigen: den Hass zu (Polizei-)Protokoll bringen, gemeinsam auf die riesigen Probleme aufmerksam machen und langsam aber stetig den Politik- und Verwaltungsapperat in Bewegung setzen. Weiterlesen…

Bayern muss Hilfsorganisationen besser fördern

Mehr als die Hälfte der gewaltbetroffenen Frauen, die sich an Frauenhäuser und andere Frauenhilfsorganisationen wenden, werden derzeit aufgrund mangelnder Kapazitäten abgewiesen. Im schlimmsten Fall müssten sie zu den Tätern zurück, da von den abgewiesenen Frauen und Kindern nur ein Drittel anderweitig untergebracht werden kann. Die CSU-Regierung tut nichts, gemächlich wird das veraltete Konzept von 1993 überarbeitet – Handlungsbedarf besteht allerdings jetzt.

Die Landtags-Grünen fordern mit einem Änderungsantrag zum Doppelhaushalt 2017/18, die Förderung von Maßnahmen zum Abbau von Gewalt gegen Frauen und Kinder deutlich zu erhöhen. Damit kann der dringend notwendige Ausbau von Betreuungsplätzen und Beratungskapazitäten für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder finanziert werden. Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder brauchen offene Türen. Dafür sind mehr Mittel und Personal für Frauenhäuser und Frauennotrufe erforderlich!

Kommentar absenden

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert*

Der Schutz der personenbezogenen Daten unserer BesucherInnen ist uns wichtig. Sie können von uns erwarten, dass wir mit Ihren Daten sensibel und sorgfältig umgehen und für eine hohe Datensicherheit sorgen. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie auch in der Datenschutzerklärung dieser Webseite.