Katharina Schulze

Fraktionsvorsitzende

Grüne München beim Bildungsstreik mit dabei

17. November 2011 in Aktuelles | Keine Kommentare

Am 17.11.2011 findet um 09:30 Uhr der Bildungsstreik, eine Demonstration gegen Studiengebühren und für Bildungsgerechtigkeit statt. Der Demonstrationszug beginnt am Geschwister-Scholl-Platz. Die Münchner Grünen und die Grüne Jugend München beteiligen sich an der Demonstration.

„Wir gehen am Donnerstag für mehr Bildungsgerechtigkeit auf die Straße! Dazu gehört natürlich auch die Abschaffung der Studiengebühren. Die meisten Bundesländer in Deutschland haben es erkannt, nur die Regierung von Bayern stellt sich stur. Studiengebühren sind der finanzielle und soziale Numerus Clausus.“ erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende Grüne München) und ergänzt „Bereits heute besteht eine große Bildungsungerechtigkeit in Bayern. Bildungschancen sind in Bayern abhängig vom familiären Hintergrund. Akademikerkinder haben einen viel größere Chance einen akademischen Abschluss zu erlangen als Kinder aus weniger wohlhabenden Familien. Wir müssen unser selektives Bildungssystem beenden und die Schranken für kostenfreie Bildung für alle öffnen, indem wir zum Beispiel die Studiengebühren abschaffen.“

Sebastian Weisenburger (Vorsitzender der Münchner Grünen) ergänzt: „Die Abschaffung der Studiengebühren ist nur der der erste Schritt , denn das bayerische Bildungssystem ist insgesamt in keinem guten Zustand . Auch der Erfolg in der Schule hängt davon ab, wer die Eltern der Schülerinnen und Schüler sind. Der CSU und der FDP ist das egal, sie hängen gedanklich im 19. Jahrhundert fest. Wir Grüne fordern dagegen eine Schule für alle, bei der die Schülerinnen und Schüler ihr Potential voll auschöpfen können. Denn die frühe Eint eil un g auf drei Schulformen hat nicht nur etwas mit den Lernleistungen zu tun, sondern ist in Bayern eine Auslese nach dem Einkommen und dem damit verbundenen Unterstützungspotential der Eltern. Hier zeigt sich, dass überproportional viele Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien auf die Hauptschule geschickt werden, unabhängig von ihren Fähigkeiten. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis für Bayern.“

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