Katharina Schulze

Grüne Spitzenkandidatin

Atomausstieg konsequent umsetzen

Vier Jahre Fukushima

11. März 2015 in Aktuelles, Unterwegs | Keine Kommentare

Katharina Schulze enthüllt Plakat zum vierten Jahrestag des Unglücks von Fukushima in Herrsching

Katharina Schulze erinnert zum vierten Jahrestag an das Unglücks von Fukushima in Herrsching

Ηeute jährt sich das Atomunglück im japanischen Fukushima zum vierten Mal und der Atomausstieg und die Energiewende scheinen dringlicher denn je. Wir machen in einer Plakataktion darauf aufmerksam, dass die Energiewende momentan an allen Fronten ausgebremst wird.

Fukushima darf nicht vergessen werden.

Der Super-GAU in Fukushima am 11. März 2011

Nach einem Erdbeben und einer riesigen Tsunamiwelle kam es in drei Reaktorblöcken des Atomkraftwerks zur Kernschmelze. Radioaktives Wasser lief aus, die gesamte Region wurde abgesiedelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat – ernsthafte, langfristige Risiken für die Umwelt sind nicht auszuschließen. Vier Jahre nach dem Unglück können immer noch mehr als 100.000 Menschen nicht in ihre Heimat zurück .

Energiewende von CSU ausgebremst

Nach diesem folgenschwersten Atomunglück seit Tschernobyl 1986 hatte endlich auch die schwarz-gelbe Bundesregierung verstanden, dass Atomenergie eine unkalkulierbare, nicht beherrschbare und sehr gefährliche Risikotechnologie ist. Doch je mehr Zeit verstreicht, desto weniger Energie steckt die CSU-Staatsregierung in den Atomausstieg. Seehofers Politik bremst die bayerische Energiewende aus.

Erneuerbare Energie

Dabei habe das Atomunglück in Fukushima auf tragische Weise gezeigt, dass ein Sofortausstieg möglich ist. Die energiewirtschaftliche Entwicklung bestätigt: Entgegen der Propaganda habe die Abschaltung von acht Atomkraftwerken in den letzten Jahren keineswegs zu Engpässen geführt und der Strompreis sei an der Börse seit 2012 nahezu kontinuierlich gefallen.

Energiewende ist möglich und nötig

Katharina Schulze auf einer Anti-Atom-Demo 2010 in Berlin

Grüne auf Anti-Atom-Demo in Berlin 2010

Wir können und müssen den Atomausstieg beschleunigen: die vorzeitige Stilllegung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld ist ebenso Beweis dafür wie die Stilllegungsdrohung des Gaskraftwerks Irsching. Der Preisverfall ist dermaßen hoch, dass selbst so moderne und hoch effiziente Kraftwerksneubauten wie Irsching in die roten Zahlen gerutscht seien.

 

Wir haben Überkapazitäten, aber die CSU-Staatsregierung schafft es mit ihrem Schlingerkurs nicht, deren Abbau zielgerichtet zu unterstützen. Im Gegenteil, mit seinen anhaltenden Störmanövern gegen Windräder, Pumpspeicherkraftwerke und Stromleitungen versuche Ministerpräsident Seehofer die Energiewende zu sabotieren. Es macht den Anschein, als würde er alles schlechtreden, um anschließend das Allheilmittel ‚Laufzeitverlängerung‘ präsentieren zu können – das werden wir unter keinen Umständen zulassen!

Grüne erinnern mit Plakataktion an Fukushima

Vier Jahre nach der Nuklearkatastrophe machen wir Grünen im Landtag mit einer Plakataktion erneut auf dieses folgenschwerste Atomunglück seit Tschernobyl 1986 aufmerksam und erinnern daran, warum der Atomausstieg und eine erfolgreiche Wende zu den sauberen Energien das Wichtigste sind, was die Politik umsetzen muss.

Mit einer sicheren, sauberen und unabhängigen Energieversorgung kann sich Bayern dauerhaft von den Risiken der Atomenergie und dem belastenden Schmutz der Kohlekraft befreien und dabei auch wirtschaftlich profitieren. 100% Erneuerbare Energien bedeuten 100 % Investition in unsere Heimat und in die Zukunft unserer Kinder.

Weitere Informationen zu grüner Energiepolitik finden Sie hier.

Katharina Schulze enthüllt Plakat zum vierten Jahrestag des Unglücks von Fukushima

Katharina Schulze enthüllt Plakat zum vierten Jahrestag des Unglücks von Fukushima

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