Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Projekt #wirhabenwaszusagen

Zu Gast bei der KLJB

26. Mai 2018 in Unterwegs | Keine Kommentare

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) startet ihr Projekt #wirhabenwaszusagen im Wahljahr 2018. Die Jugendorganisation stellt Jugendbeteiligung, Nachhaltigkeit und Flächenverbrauch in den Mittelpunkt. Bei ihrer Tagung Mitte Mai 2018 in Bad Brückenau habe ich für die Grünen gesprochen.

Nachhaltigkeit ganz oben auf der Tagesordnung

Bei ihrem Treffen wählten die KLJB-Delegierten grundsätzliche und langfristige Themen: Wie kann die Jugend fair beteiligt werden? Wie schaffen wir es, dass Bayern eine echte Nachhaltigkeitsstrategie bekommt, die ökonomischen Interessen klare ökologische und soziale Grenzen setzt? Zu diesen Themen hat die KLJB bereits einige politische Beschlüsse erarbeitet.

Kontrovers diskutiert wurde dieses Jahr das aktuelle Volksbegehren zur Begrenzung des Flächenverbrauchs in Bayern, welches wir Grüne gestartet haben, weil freiwillige Selbstverpflichtungen einfach nicht mehr reichen. Denn jeden Tag verschwinden 13 Hektar Bayern unter Asphalt und Beton. Das entspricht 18 Fußballfeldern. Jedes Jahr wird eine Fläche so groß wie der Ammersee zugebaut. Wir finden: Es reicht! Bayern verliert so sein Gesicht. Wir kämpfen in einem breiten Bündnis für eine gesetzliche Grenze für den Flächenverbrauch und wollen so die Betonflut eindämmen. Mehr dazu hier.

Markus Blume (CSU), Hubert Aiwanger (FW), Natascha Kohnen (SPD) und Katharina Schulze (Grüne) bei der KLJB-Landesversammlung in Bad Brückenau.

Politische Bildung bei der Landjugend gefragt

Gleich mehrere Workshops boten am Freitag schon vor dem Podium politische Bildung an u.a. mit Praxisberichten zur Jugendbeteiligung aus dem Landkreis Roth, der Stadt Würzburg oder dem Bayerischen Jugendring. Dazu gab es einen Workshop „politisches Theater“ mit der Theaterpdädagogin Maria Höhensteiger, der gleich zum Start des Podiums eingebaut wurde und gleich zwei „Argumentationstrainings“ – einmal gegen „rechte Stammtischparolen“, angeboten von zwei jungen Teamern der „Pastinaken“ aus München und einmal unter dem Titel „Politik wagen“, das die verschiedenen Perspektiven von BürgerInnen und PolitikerInnen mit praktischen Übungen erkennen lässt.


Den Jugendlichen von heute wird oft vorgeworfen sich nicht für Politik und das Geschehen in ihrem Ort zu interessieren. Das Gerede von der „politikverdrossenen Jugend“ ärgert mich. Das stimmt so nicht! Ich erlebe tagtäglich, dass sich sehr viele Jugendliche hoch politische Gedanken machen und sich engagieren. Die KLJB ist ein weiteres tolles Beispiel dafür. Vielen Dank für die Einladung!

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