Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Pressemitteilung

Eine Landtagsabgeordnete zum Anfassen

2. November 2013 in Pressemitteilungen | Keine Kommentare

Seit dem 15.September ist die 28-jährige Münchnerin Katharina Schulze Abgeordnete im bayerischen Landtag. In Ihrem Stimmkreis Milbertshofen, der auch Teile von Neuhausen, Schwabing und Feldmoching umfasst, konnte sie 13,9% der Erststimmen gewinnen. Ein Ergebnis, dass sie dem hoch engagierten Wahlkampf zuschreibt, zu dem diesmal auch der Haustürwahlkampf gehörte. Bei 3000 Haushalten stellten sich Katharina Schulze und Ihre MitstreiterInnen vor, suchten das Gespräch und stellten sich den Fragen und Wünschen der WählerInnen. „Mir macht Wahlkampf einfach Spaß“ meint sie, „besonders der direkte Austausch und Kontakt mit den WählerInnen“. Deshalb ist Katharina Schulze derzeit auf Suche nach einem Büro in ihrem Stimmkreis, wo sie mit Bürgersprechstunde und Themenveranstaltungen weiterhin eine Politikerin zum Anfassen sein will.

Die Grüne Landtagsfraktion hat sie nun zur Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt; thematisch ist sie innen- und sportpolitische Sprecherin sowie Sprecherin für Strategien gegen Rechts. Ihr ist es wichtig, eine freie und offene Gesellschaft zu gestalten, in der kein Platz ist für Diskriminierungen. Daneben liegen Ihr Umwelt und Klima am Herzen: So gebührt ihr als Sprecherin des Bündnisses “München gegen die 3. Startbahn” ein großer Anteil am Erfolg dieses Bürgerentscheides. „Ich möchte eine nachhaltige Entwicklung, in der die Lebensqualität der Menschen und die Umwelt an erster Stelle stehen. Großprojekte um jeden Preis sind einem veraltetem Wachstumsgedanken geschuldet, dessen Folgen wir in München an allen Ecken sehen: Wohnungsnot, die Infrastruktur kommt nicht mehr nach und wir haben überfüllte Schulen und Kitas, die das geforderte Betreuungsangebot nicht leisten können.“

Aus den gleichen Gründen engagiert sich Katharina Schulze auch gegen die Bewerbung für Olympia 2022: „München boomt bereits jetzt wie kaum eine andere Stadt Deutschlands. Und über mangelnde Touristenzahlen können wir uns auch nicht beschweren. Allerdings sind die Miet- und Immobilienpreise heute schon weit über deutschem Durchschnitt. Erfahrungsgemäß steigen sie vor Olympischen Spielen noch einmal signifikant. Damit wird München unbezahlbar für NormalbürgerInnen. Profitieren wird von all dem nur das IOC. Die Verträge sind so ausgelegt, dass alle (Schulden-)Last beim Veranstalter – sprich den deutschen SteuerzahlerInnen – liegt; der Gewinn des IOC wird nicht angetastet. Ebenso liegt sämtliche Entscheidungsgewalt allein beim IOC. Wir wollen aber ein Olympia, bei dem auch die betroffenen BürgerInnen mitbestimmen können. Hinzu kommt die Zerstörung der Natur: Allein in München werden 2000 Bäume gefällt. Alles in allem wäre das Geld besser angelegt, wenn wir es in eine lebenswerte Stadt und in den Erhalt unserer Natur investieren. Beide sind zudem langfristig sowohl Touristenmagneten als auch Standortvorteile.“

(Diese Pressemitteilung wurde an die lokale Presse in München versandt)

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