Katharina Schulze

Fraktionsvorsitzende

Pressemitteilung

Lehren und Lernen in Pandemiezeiten ermöglichen

31. August 2020 in Im Parlament, Pressemitteilungen | Keine Kommentare

Den Bildungsgipfel zum Start ins neue Schuljahr kommentiert die Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Katharina Schulze: „Lehren und Lernen in Pandemiezeiten ermöglichen: Das ist die zentrale Aufgabe für den bayerischen Schulstart am 8. September. Wir Grüne haben dafür ein Maßnahmenpaket erstellt, das einige der jetzt von der Söder-Regierung beschlossenen Maßnahmen vorweggenommen hat.

Dazu gehört unter anderem die Kostenübernahme für Verstärkerfahrzeuge für den Schulbetrieb, damit unsere Kinder und Jugendlichen gesund zur Schule und zurückkommen. So können unsere Kommunen verantwortungsvoll handeln, ohne dass die Frage nach mehr Fahrzeugen von der Finanzkraft der Kommunen abhängt. In Zeiten von Corona sind überfüllte Schulbusse beispielsweise unzumutbar.

Gut ist auch, dass endlich mehr technische Geräte für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden sollen. Ankündigungen dieser Art hört man ja öfter von der Söder-Regierung, jetzt muss sie endlich zeitnah liefern. Zudem braucht es aber auch endlich eine funktionsfähige und datenschutzkonforme Lernplattform, eine passgenaue Aus- und Fortbildungsoffensive für alle bayerischen Lehrkräfte, die Weiterentwicklung des Schulfachs Informatik zur Digitalkunde und einen flächendeckenden Ausbau medienpädagogischer Angebote.

Zudem macht es sich die Söder-Regierung etwas einfach, die Aufgabe der Raumlüftung auf die Sachaufwandsträger zu übergeben. Im Winter ist eine Raumlüftung via Fenster schwierig, deshalb muss eine Anschaffung von mobilen Raumluftreinigern mit einem zertifizierten Filtersystem der Klasse H13 oder 14 geprüft werden. Hier macht es wenig Sinn, das den einzelnen Schulen zu überlassen. Es ist eine übergeordnete Aufgabe, die das Kulturministerium übernehmen muss.“

Die Maskenpflicht alleine ist kein Allheilmittel, viel mehr braucht es flexible und intelligente Konzepte wie Smart Distancing, damit nicht immer alle Schülerinnen und Schüler stur im Klassenzimmer beschult werden. Kreative Konzepte wie Gruppenteilung, Verzahnung mit digitalem Lernen und Unterricht im Freien, solange das möglich ist, sind nötig. Erneute Schulschließungen müssen mit allen Mitteln verhindert werden, denn Bildungsgerechtigkeit gilt auch in Pandemiezeiten.“

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