Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

Kommentar zu Würzburg, München, Ansbach

Wieder Bayern, wieder schreckliche Gewalt

25. Juli 2016 in Innenpolitik, Unterwegs | Keine Kommentare

Puh, was für Zeit! Ich finde es nicht so einfach, die richtigen Worte nach so schrecklichen Taten in Ansbach, München und Würzburg zu finden. Denn es ist einfach nur furchtbar. Ich bin in Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und deren Familien und FreundInnen.

Großes Dankeschön an Behörden und Rettungskräfte

An all die Einsatzkräfe, die draußen vor Ort waren, während wir drinnen sein konnten. An das Social Media Team der Polizei München, die seriös und unaufgeregt informiert haben, als in München ein Jugendlicher Amok lief. Social Media ist in dieser Hinsicht ein Segen. Leider wurden darüber auch viele Falschmeldungen in die Welt gesetzt, was die Arbeit der Polizei sehr erschwert hat. Wunderbar war die Reaktion der Münchner Bürgerinnen und Bürger zu helfen, zu unterstützen und füreinander da zu sein. Eine tolle menschliche Geste!

Und nun nach dem fürchterlichen Axt-Angriff in einem Zug bei Würzburg, dem Amoklauf in München gab es heute ein Bombenattentat in Ansbach. Wir Grüne sind in diesen schweren Stunden in Gedanken auch bei den Menschen in Ansbach und wünschen den Verletzten gute Genesung. Unser Mitgefühl gilt allen BürgerInnen vor Ort, die von diesem schrecklichen Moment betroffen waren. Unser Dank gilt der Polizei, allen Einsatzkräften und HelferInnen für ihren Einsatz.

Erst mal ermitteln lassen

Noch sind viele Fragen offen, deshalb muss zunächst umfassend aufgeklärt werden. Es gilt, was bei all den Schreckensmeldungen der letzten Tage und Wochen gilt: keine Spekulationen und keine voreiligen Schlussfolgerungen. Wir bitten CSU-Innenminister Herrmann um eine schnellstmögliche Information der InnenpolitikerInnen aller Parteien, so wie es auf Bundesebene übliche Praxis ist.

Wenn die Ermittlungsergebnisse vorliegen, dann überlegen wir besonnen, ob und was verändert gehört. Und bitte nicht vergessen: Angst frisst Seelen auf. Und: Liebe ist stärker als Hass.

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