Katharina Schulze

im bayerischen Landtag

München

Erfolgreiches Projekt gegen Becher-Müll

4. Juli 2017 in Unterwegs | Keine Kommentare

Mit „Coffee to to again“ begann für Julia Post eine spannende Reise: Vom Aufkleber verteilen zur Umweltaktivistin zum Social Entrepreneur! Ihr Projekt geht tatkäftig gegen den Becherwahn durch Einwegbecher vor. Ich bin Julias Mentorin und habe sie auf ihrem spannenden Weg begleitet.

So funktioniert das Projekt Coffee to to again

An diesne Schild erkennt man allle Läden die bei Coffee to go again mitmachen

Coffee to go again setzt sich für eine drastische Reduzierung von Einwegbechern ein. Jedes Café, jede Bäckerei, jedes Lokal kann mitmachen. Der Aufkleber mit dem Logo von Coffee to go again zeigt, wo man seinen eigenen Kaffeebecher befüllen lassen oder wiederverwertbare Becher kaufen kann. InteressentInnen wenden sich an Julia und sie hilft mit Rat und Tat bei der Umsetzung. Auch jede Kaffeeliebhaberin und jeder Kaffeliebhaber kann sein Lieblingscafé auf dieses Projekt ansprechen. Natürlich wurde durch die enorme Resonanz das Projekt auch immer zeit- und kostenintensiver für Julia. Der Erfolg des Projekts verlangte schnell Professionalisierung. Deshalb startete sie letztes Jahr eine Crowdfunding-Kampagne, mit der sie sehr erfolgreich war. Mittlerweile hat sie eine eigene Unternehmensberatung gegründet, sie heißt Open Your Window. Julia Post berät dort aufgrund ihres Werdegangs NGOs, kleine und mittlere Unternehmen und das Social Business.

Besser machen statt besser wissen

Katharina Schulze MdL besucht Julia Post (rechts) von Coffee to go again

Nach über einem Jahr ehrenamtlichen Engagement hat Julia ein Buch geschrieben. Es geht darum, die Welt zu verändern anstatt nur darüber zu sprechen. Im Buch kann man das Thema Coffee to go Again in all seinen Facetten kennen lernen, es eröffnet einen neuen Blick auf die Umweltproblematik und das Engagement in der Politik. Mehr zum Buch.

Großer Erfolg in München

Mittlerweile gibt es eine erste Sensibilität für das Thema und für den vielen Müll, der durch unsere Lebensart produziert wird. Dafür hat unter anderem Julia Post mit ihrem unermüdlichen Einsatz gesorgt. Ein erster Erfolg: Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) startet bald eine neue stadtweite Kampagne, um die VerbraucherInnen für das Thema zu sensibilisieren. Außerdem sollen in allen städtischen Einrichtungen Einwegbecher aus den Kantinen verbannt werden.

 

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