Katharina Schulze

Fraktionsvorsitzende

Pressemitteilung

Corona-Beschlüsse: „Erwachsene können und müssen mehr schultern!“

3. November 2021 in Im Parlament, Pressemitteilungen | Keine Kommentare

Die heutigen Beschlüsse und Ankündigung des bayerischen Kabinetts zur weiteren Bewältigung der Corona-Pandemie kommentiert Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende:

Regionalisierte Ampel

„Unsere Forderung seit Einführung der Krankenhausampel: Anpassung ans regionale Infektionsgeschehen. Die Söder-Regierung war allerdings mal wieder im „Standby“-Modus und hat gepennt. Jetzt, wo es eigentlich schon wieder zu spät ist, lenkt sie endlich ein und sagt den Menschen in Bayern ganz konkret, was passiert, wenn die Ampel umschaltet. Wichtig ist jetzt, die Maßnahmen schnell und gründlich zu kommunizieren, damit alle kommunalen Akteurinnen und Akteure noch einigermaßen gut reagieren können. Das allerwichtigste aber ist, dass unsere Krankenhäuser und damit das Pflegepersonal wieder entlastet und keine dringend notwendigen Operationen und sonstige Eingriffe verschoben werden müssen!“

3-G am Arbeitsplatz

„Die notwendigen Einschränkungen dürfen jetzt auf keinen Fall wieder zu Lasten der Kinder gehen. Erwachsene können und müssen mehr schultern. Sie sind jetzt gefordert. Das bedeutet vor allem Impfen und Impfungen auffrischen, das bedeutet aber auch eine flächendeckende 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz. Und zwar nicht erst, wenn die Ampel auf „rot“ umschaltet. Österreich zeigt uns schon, dass dieses Modell in der Praxis funktioniert und von den Menschen angenommen wird. Im Übrigen wünschen sich auch Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen diese Maßnahme! “

Hochfahren der Impfzentren:

„Es gibt keinen offensichtlichen Grund dafür, warum die Söder-Regierung weiter kein Wort über ein erneutes Hochfahren der Impfzentren verliert. Wir haben sehr viele Menschen in Bayern, die dringend eine Auffrischungsimpfung brauchen. Darauf weisen der Ministerpräsident und der Gesundheitsminister ja selbst hin. Die Hausarztpraxen werden das nicht allein schaffen. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass nach den Krankenhäusern auch noch die Praxen unter der aktuellen Last zusammenzubrechen drohen!“

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