Katharina Schulze

Grüne Spitzenkandidatin

Bericht

Abgeordnetenwatch: Die Sicht des Praktikanten

16. Mai 2014 in Aktivitäten, Aktuelles, Unterwegs | Keine Kommentare

Eine Woche hat mich mein Schulpraktikant Samuel in meinem Alltag als Abgeordnete im bayerischen Landtag begleitet. Hier können Sie nachlesen, was er darüber zu berichten hat.

Der erste Tag beginnt gleich spannend

Mein Name ist Samuel Moser (16 ) und ich gehe auf das musische Pestalozzi-Gymnasium in München. Ich durfte in meinem Schülerpraktikum vom 12.05 bis zum 16.05.2014 Katharina Schulze bei ihrer Landtagsarbeit begleiten. Nach dem freundlichen Empfang ihrer beiden Mitarbeiterinnen Ursula und Sabine und einer kleinen Führung durch den Landtag nahm mich Katharina zur sogenannten „kleinen Lage“ mit – dort bespricht die Fraktion was am Tag anliegt und sich in der Presse getan hat. Bei der Bürobesprechung im Anschluss klärten wir unter anderem meine Termine und Aufgaben, die vor allem daraus bestanden zu Terminen von Katharina mitzugehen und zuzuhören, aber ich sollte auch selbst ein wenig über Sportpolitik recherchieren. Katharina hat dann spontan und überstürzt eine Fraktionskollegin bei einem Gespräch mit einer türkischen Delegation vertreten: Das Gespräch drehte sich um die bayerischen Grünen, Münchner Bürgerentscheide – und türkische Süßigkeiten haben wir auch geschenkt bekommen! Anschließend war Fraktionsvorstandssitzung, in der immer die kommende Woche vorbesprochen wird.

Die Münchner Koalitionsverhandlungen bringen mein Praktikum durcheinander

Am Dienstag war erstmals großes Chaos: Katharina als Vorsitzende der Münchner Grünen war den ganzen Tag mit Koalitionsverhandlungen im Rathaus beschäftigt und konnte deshalb gar nicht in den Landtag kommen. So besuchte ich allein die „große Lage“ mit den FraktionsmitarbeiterInnen und mit meiner „Kollegin“ Ursula den Arbeitskreis Demokratie der Fraktion. Anschließend widmete ich mich meinen Recherche-Aufgaben.

Termine, Termine, Termine

Für die blieb am Mittwoch gar keine Zeit, denn der Tag war voll mit allen möglichen Terminen. Angefangen mit dem Innenausschuss, der meiner Meinung nach zu den spannendsten Terminen gehörte, bis zu einer Besuchergruppe aus der Wittelsbacher Realschule. Ohne Pause ging es zur Projektgruppe Digitalisierung – da gab es glücklicherweise auch etwas zu Essen. Direkt im Anschluss war die Fraktionssitzung, in der die Abgeordneten über die wichtigsten Themen der Woche diskutierten. Diese musste Katharina ein bisschen früher verlassen, um rechtzeitig zum Münchner Cyber Dialog zu kommen. Über ihre Teilnahme an dieser Podiumsdiskussion schrieb ich dann auch einen Bericht.

Praktikant Samuel mit Katharina Schulze im Zug nach Linz

Praktikant Samuel mit Katharina Schulze im Zug nach Linz

Am Donnerstag fand die große Plenarsitzung mit allen Fraktionen statt, in der über Anträge der Fraktionen diskutiert und abgestimmt wurde. Das war die Sitzung in der man die Spannungen zwischen den Fraktionen am deutlichsten spüren konnte, obwohl es die formellste war.

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit, Katharina und Florian, den Fachreferenten für Strategien gegen Rechtsextremismus, nach Linz in Oberösterreich zu begleiten. Dort fand ein Vernetzungstreffen mit den dortigen Grünen und der für rechtsextreme Umtriebe zuständigen Landessprecherin Maria Buchmayr statt. Thema war insbesondere das „Objekt 21“ und die Feststellung, dass Politik nicht an (Landes-)Grenzen Halt machen sollte (mehr dazu hier). Die Leute dort waren sehr nett, der Tag lief gut und so kamen wir um ca. 18.00 Uhr wieder in München an wo mein Praktikum zu meinem Bedauern auch schon endete.

Fazit: Das Leben als Abgeordnete ist stressig aber spannend

Im Laufe des Praktikums hab ich viele interessante Erfahrungen gemacht und auch einiges gelernt. Beispielsweise wie man im Ausschuss Aufmerksamkeit erregen kann, um auch als Oppositionspartei seine Angelegenheiten durchzusetzen, und dass die Leute einer Fraktion, zumindest beim BÜNDNIS 90/Die Grünen, alle per Du sind, wobei sie bei mir keine Ausnahme machten.

Auch hab ich die Probleme der Leute im Landtag kennengelernt: angefangen bei einer plötzlichen Verdoppelung der Termine im Kalender und Stress aufgrund der vielen Termine. Alles in allem hat mir das Praktikum großen Spaß gemacht und die KollegInnen waren alle nett. Ich bin sehr zufrieden über den Ablauf meines Praktikums und wäre bereit wiederzukommen. Somit wünsche ich noch allen Grünen natürlich besonders Katharina noch weiteren Erfolg in München und Bayern!

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