Dringlichkeitsantrag zur Plenarsitzung am Mittwoch, 28.1.2026: Landtags-Grüne fordern Kennzeichnungspflicht für Mogelpackungen und eine staatliche Preis-App | Katharina Schulze: „Wer einkauft, darf nicht abgezockt werden – wir wollen volle Transparenz statt versteckter Preiserhöhungen!“
Weniger Chips in der Tüte und billiges Öl im Pesto, aber der Preis bleibt gleich oder steigt sogar? Die Landtags-Grünen setzen sich für ein Ende solcher Mogelpackungen im Supermarkt ein.
Mit ihrem Dringlichkeitsantrag “Durchblick statt Mogelpackungen – mehr Transparenz und Fairness im Supermarkt-Regal" (Anhang) fordert die Fraktion die Staatsregierung auf, sich für faire Preise und gegen die dreiste Praxis von Shrinkflation (weniger Inhalt) und Skimpflation (schlechtere Qualität) einzusetzen.
„Niemand hat Lust, im Supermarkt Detektiv zu spielen, um herauszufinden, ob zusätzliche Luft in der Müslipackung steckt“, sagt Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen. „Wer einkauft, darf nicht abgezockt werden – wir wollen volle Transparenz statt versteckter Preiserhöhungen! Bayern muss endlich dem Vorbild von Ländern wie Frankreich und Österreich folgen und die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken.“
Die Forderungen der Landtags-Grünen im Überblick:
- Warnsignal am Regal: Eine verpflichtende und gut sichtbare Kennzeichnung von Produkten, deren Inhalt geschrumpft ist, während der Preis gleich bleibt oder steigt.
- Kartellrecht konsequent umsetzen: Marktmissbrauch muss frühzeitig erkannt und verhindert werden. Das stärkt den Wettbewerb und ist die Basis für faire Preise.
- Die Preis-App für die Hosentasche: Eine staatliche, nutzerfreundliche App, die die großen Lebensmittelketten verpflichtet, ihre Preise transparent und vergleichbar zu machen.
Laura Weber, Sprecherin für Verbraucherschutz, sagt: „Wir wollen, dass die Menschen in Bayern morgens mit weniger Sorgen aufstehen. Das Leben muss wieder bezahlbarer werden – und da hilft Klarheit bei den Preisen! Eine Preis-App gibt den Menschen zudem die Macht über ihren Kassenbon zurück. Wer Preise vergleichen kann, lässt sich nicht so leicht austricksen. Und es sorgt für mehr Wettbewerb in einem Markt, den wenige große Anbieter dominieren. Es ist gut, wenn die Intransparenz ein Ende hat – das bringt echte Fairness ins Regal und günstigere Preise für die Menschen in Bayern.”